Gold bewegt die Welt: Bereits in der Antike wie in der heutigen Zeit spielt Gold immer eine fundamentale Rolle.
In vielen Industriezweigen ist Gold ein unersetzlicher Rohstoff. Im globalen Weltwährungssystem gewinnt Gold gerade in unsicheren Zeiten wieder zunehmend an Gewicht.

Was ist Gold?

Gold ist ein seltenes Metall. Die chemische Abkürzung für Gold ist Au und stammt vom lateinischen Wort Aurum ab. Sein Schmelzpunkt liegt bei 1.064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2.856 Grad. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.

Wieviel Gold wurde bisher gefördert?

Nach allgemein bekannten Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 170.000 Tonnen Gold gefördert, davon von etwa zwei Drittel seit 1950.
Aufgrund des hohen Dichtegrades wäre es möglich, alles gewonnene Gold der Erde in einen Quader zu pressen, der 19 Meter breit, hoch und tief ist. Ein solcher Würfel würde problemlos unter den Arkaden des Pariser Eiffelturms Platz finden.
 

Wieviel Gold gibt es noch auf der Erde?

Führende wissenschaftliche Institute in den Vereinigten Staaten gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.
 

Wieviel Gold wird pro Jahr abgebaut?

In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.
 

Wo wird weltweit am meisten Gold abgebaut?

Überall auf der Welt wird Gold gewonnen, doch fast ein Drittel des Goldes fördert man in nur drei Ländern. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.
 

Für welche Zwecke wird Gold verwendet?

29 Prozent des abgebauten Goldes werden im Investmentbereich in Form von Münzen und Barren verwendet, 59 Prozent werden zu Schmuck verarbeitet, 12 Prozent werden von der Industrie verwendet.
 

Wo sind die größten Absatzmärkte für Gold?

Nach den Erhebungen des World Gold Council ist Indien mit 1059 Tonnen der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.
 

Wo sind die größten Mengen Gold vorrätig?

„Goldschätze” werden von den Notenbanken gehalten. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Die erhöhte Nachfrage kommt vor allem aus den Schwellenländern.

 

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